Leberpunktion

Gestern war es soweit. Die Leberpunktion stand auf dem Terminplan. Wieder einmal bin ich mit gemischten Gefühlen in das Krankenhaus gefahren. Diesmal war es aber weniger aus Sorge vor dem Eingriff, eher aus Angst vor dem Ergebnis. Und die Angst ist immer noch da, denn ein Ergebnis habe ich noch nicht,  da die Biopsie optimistisch  geschätzt 10 – 14 Tage dauert.

Die Ärztin die die Leberpunktion durchgeführt hat war auch wirklich super. Sie hat ein leises aufstöhnen weil es noch irgendwo ziepte genauso wahr genommen, wie das laute aufschreien weil sie genau einen Nerv mit der Nadel getroffen hatte. Ich habe noch eine zweite örtliche Betäubung bekommen und schon begann sie mir die Nadeln zu setzen. Dabei musste ich immer auf ihr Kommando einatmen und die Luft anhalten. Da ich leider nicht immer gleichmäßig tief eingeatmet habe, hat die ganze Prozedur eine gute Stunde gedauert. Immer wieder musste deshalb die Position der Nadeln korrigiert werden, aber schlussendlich hat die Ärztin ihre fünf Proben erhalten. Es hätte auch keinen Moment länger dauern dürfen, denn meine linke Schulter ist doch schon wieder sehr steif geworden und zu letzt konnte ich meinen Arm vor schmerzen kaum noch über meinen Kopf halten. Eine Schwester musste mir sogar helfen ihn wieder neben meinen Körper abzulegen, da sich der Arm gar nicht mehr bewegen ließ. Ich musste dann noch zur Beobachtung zwei Stunden in der Tagesklinik bleiben, konnte noch eine Runde schlafen und bekam dann noch ein leckeres Mittagessen. Die Oberärztin kam dann auch recht pünktlich und hat mich nach einen kurzen Gespräch nach Hause entlassen. Das gute daran ist, ich brauche nächste Woche nicht zur Kontrolle, da das wichtigste ja schon gestern gemacht wurde und somit die Kontrolle um vier Wochen verschoben wurde. Das schlechte daran ist, das ich die Ergebnisse leider erst in vier Wochen erhalte und das wo ich doch hupend im Stau stand als die Geduld verteilt wurde. Da die Mittel die ich gegen die Allergischen Reaktionen auf das Kontrastmittel erhalten habe sehr müde machen, habe ich gestern den ganzen Tag verpennt. Mit dem Resultat das ich nachts nur schlecht schlafen konnte.

Jetzt heißt es wieder warten, weiter das Giotrif nehmen und hoffen das eine bestimmte Mutation aufgetreten ist und ich somit ein anderes Medikament in Tablettenform nehmen kann. Was passiert wenn dieses Mutation nicht aufgetreten ist? Ich weis es nicht und daran will ich jetzt auch nicht denken. Jetzt möchte ich das Wetter genießen und Zeit mit meinen Kindern verbringen.

Das nächste mal melde ich dann spätestens bei der nächsten Kontrolle. Es sei denn es gibt etwas wichtiges oder etwas worüber es sich lohnt zu schreiben. Ansonsten bin ich natürlich auf meinen zweiten Blog zu finden.



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