Der Kampf geht weiter

oder Kontrolle die siebzehnte. Da melde ich mich schon so selten, aber selbst dann vergeht noch knapp eine Woche bis ich mich zu Wort melde. Ich kann mich nicht wirklich aufraffen, mich abends noch ins Arbeitszimmer an den PC zu setzen. Dabei möchte ich dem Fatigue Syndrom nur eine geringe Schuld daran einräumen. Ich arbeite zwar im Moment nur drei Tage in der Woche, aber an diesen stand in letzter Zeit nahezu immer eine Telefonkonferenz mit einen Berater in den Staaten an. Wieso? Das findet ihr weiter unten. Aber aus eben diesen Grund fange ich auch später an zu arbeiten und bleibe auch länger weg und dann möchte ich den Abend mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen.

Zu Berichten gibt es auch nicht viel, es war auch nur eine kleine Kontrolle. Nur zusätzlich gab es mal wieder ein Thorax Sono. Kurz und knapp mein Zustand ist unverändert. Zum Glück. Es wäre natürlich schöner wenn sich mein Zustand weiter verbessert hätte, aber ich bin schon froh das er sich nicht verschlechtert hat. Mir geht es so gut dass ich oftmals vergesse das ich an Krebs erkrankt bin. Wären da nicht die Tabletten die ich jeden Morgen nehmen muss und die allmonatlichen Kontrolluntersuchungen, dann hätte ich meine Krankheit schon komplett verdrängt.

Auch ansonsten passt eigentlich alles. Gesundheitlich geht es mir sonst gut soweit. Die Familie ist wohlauf, auch wenn die Kinder gerade alle eine Grippe aus Schule und Kindergarten mitgebracht hatten. Dabei habe ich mich dann kurzerhand auch mal angesteckt. Zum Glück blieb das Fieber aus, dennoch habe ich den letzten Freitag auf dem Sofa verbracht. Dafür das mein Immun System eigentlich im Keller sein sollte, ging es mir am Montag schon deutlich besser und der Spuk war vorbei. Die Arbeit fordert mich und unser Haus auch. Hier sind in kürzester Zeit in beiden Toiletten die Spülkästen kaputt gegangen und so musste ich, mit Hilfe meines Schwiegervaters, zusehen zumindest eine kurzfristig zu reparieren.

Auf der Arbeit helfe ich gerade die ISO17025:2017 einzuführen und musste dabei feststellen das ich schon lange nicht mehr Englisch gesprochen habe. Wenn ich mich dann bei den oben erwähnten Telefonkonferenzen zu Wort melde, stammel ich mir einen zu recht das es schon fast peinlich ist. Mir fällt aber auch das Umschalten von Deutsch auf Englisch wirklich schwer und mir fallen viele Worte einfach nicht mehr ein und so ist mir schon der Gedanke gekommen das dies vielleicht mit den Schlaganfällen zusammen hängt.

Mal schauen wann ich mich das nächste mal melde. Hoffentlich vor den 8. Januar 2019, den Tag der nächsten Kontrolle. Ansonsten wünsche ich euch eine besinnliche und ruhige Adventszeit und wünsche allen schon einmal frohe Weihnachten.



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