Schlagwort: Leben

Auf in ein neues Jahr…

oder Kontrolle die achtzehnte. Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen und es hat ähnlich viel versprechend begonnen wie das unsrige. Zwar habe ich nicht eine Sache erledigt, die ich in meinem Urlaub erledigen wollte (das war aber auch eine verdammt […]

Guten Rutsch und ein…

Wenn ich schon ganz darüber hinweg gekommen bin euch allen eine frohe Weihnacht zu wünschen, so will ich es doch nicht versäumen euch einen Guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2019 zu wünschen. Irgendwie war es dann bei uns doch nicht die ganz so […]

Der Kampf geht weiter

oder Kontrolle die siebzehnte. Da melde ich mich schon so selten, aber selbst dann vergeht noch knapp eine Woche bis ich mich zu Wort melde. Ich kann mich nicht wirklich aufraffen, mich abends noch ins Arbeitszimmer an den PC zu setzen. Dabei möchte ich dem Fatigue Syndrom nur eine geringe Schuld daran einräumen. Ich arbeite zwar im Moment nur drei Tage in der Woche, aber an diesen stand in letzter Zeit nahezu immer eine Telefonkonferenz mit einen Berater in den Staaten an. Wieso? Das findet ihr weiter unten. Aber aus eben diesen Grund fange ich auch später an zu arbeiten und bleibe auch länger weg und dann möchte ich den Abend mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen.

Zu Berichten gibt es auch nicht viel, es war auch nur eine kleine Kontrolle. Nur zusätzlich gab es mal wieder ein Thorax Sono. Kurz und knapp mein Zustand ist unverändert. Zum Glück. Es wäre natürlich schöner wenn sich mein Zustand weiter verbessert hätte, aber ich bin schon froh das er sich nicht verschlechtert hat. Mir geht es so gut dass ich oftmals vergesse das ich an Krebs erkrankt bin. Wären da nicht die Tabletten die ich jeden Morgen nehmen muss und die allmonatlichen Kontrolluntersuchungen, dann hätte ich meine Krankheit schon komplett verdrängt.

Auch ansonsten passt eigentlich alles. Gesundheitlich geht es mir sonst gut soweit. Die Familie ist wohlauf, auch wenn die Kinder gerade alle eine Grippe aus Schule und Kindergarten mitgebracht hatten. Dabei habe ich mich dann kurzerhand auch mal angesteckt. Zum Glück blieb das Fieber aus, dennoch habe ich den letzten Freitag auf dem Sofa verbracht. Dafür das mein Immun System eigentlich im Keller sein sollte, ging es mir am Montag schon deutlich besser und der Spuk war vorbei. Die Arbeit fordert mich und unser Haus auch. Hier sind in kürzester Zeit in beiden Toiletten die Spülkästen kaputt gegangen und so musste ich, mit Hilfe meines Schwiegervaters, zusehen zumindest eine kurzfristig zu reparieren.

Auf der Arbeit helfe ich gerade die ISO17025:2017 einzuführen und musste dabei feststellen das ich schon lange nicht mehr Englisch gesprochen habe. Wenn ich mich dann bei den oben erwähnten Telefonkonferenzen zu Wort melde, stammel ich mir einen zu recht das es schon fast peinlich ist. Mir fällt aber auch das Umschalten von Deutsch auf Englisch wirklich schwer und mir fallen viele Worte einfach nicht mehr ein und so ist mir schon der Gedanke gekommen das dies vielleicht mit den Schlaganfällen zusammen hängt.

Mal schauen wann ich mich das nächste mal melde. Hoffentlich vor den 8. Januar 2019, den Tag der nächsten Kontrolle. Ansonsten wünsche ich euch eine besinnliche und ruhige Adventszeit und wünsche allen schon einmal frohe Weihnachten.

Kontrolle die fünfzehnte… / Ende der Wiedereingliederung

Gestern war schon die fünfzehnte Kontrolle und die hatte es in sich. Inzwischen gehört der Lungenfunktionstest, das Röntgen und das EKG zum Standard Programm, aber gestern kam noch ein CT und ein MRT dazu. Und das sollte noch nicht alles gewesen sein. Um 9 Uhr […]

The day after

oder der erste Arbeitstag nach anderthalb Jahren krank sein. Ich weis nicht wann ich das letzte mal so nervös war. Ich fühlte mich wie ein kleiner Junge zu Weihnachten der auf die Bescherung wartete. Genau so fühlte ich mich als ich darauf wartete mich endlich […]

Kontrolle die vierzehnte – Wiedereingliederung

Am letzten Freitag war es mal wieder soweit. Die nunmehr vierzehnte Kontrolle stand an und dafür das ich einiges auf meinem Laufzettel stehen hatte, war alles schnell erledigt und das hat mich doch sehr überrascht. Stand neben den üblichen verdächtigen Lungenfunktionstest, Röntgen und inzwischen EKG, doch auch noch Abdomen Sono und Thorax Sono auf dem Zettel. Letzteres war eine Vorsichtsmaßnahme, da ich in letzter Zeit relativ zufällig an Atemnot leide, welche im Liegen sogar noch schlimmer wird. Es sollte halt nur geschaut werden ob ich unter Umständen wieder Wasser in der Lunge habe. Dem war aber zum Glück nicht so. Alles in allem, ist soweit man es erkennen kann, alles beim alten. Einzigst meine Leberwerte sehen besser aus, also hoffe ich mal das die Metastasen rückläufig sind. Genaueres werde ich dann beim nächsten mal, am 28.09., erfahren. Dann wird auch wieder ein CT gemacht. Und bis dahin gewöhne ich mich wieder an das arbeiten, den ab morgen geht es los. Ab morgen beginnt meine Wiedereingliederung.

Ehrlich gesagt freue ich mich wieder auf das Arbeiten. Endlich wieder etwas für sein Geld tun. Es wird aber eine gewaltige Umstellung, war ich jetzt doch knapp anderthalb Jahre krank geschrieben. Irgendwie ist es wie ein neuer Einstand, etwas wie wenn man einen neuen Job antritt, aber ich freu mich, auf die Kollegen und auf die Arbeit und darauf wieder einen “geregelten” Alltag zu haben. Und das werde ich auch mit den Kollegen feiern und etwas selbstgemachtes zum Kaffee mitbringen. Noch Anfang des Jahres hätte ich nicht damit gerechnet, das ich so “schnell” wieder Anfange zu arbeiten. Ich hatte vielmehr damit gerechnet, das ich in die Erwerbsminderungsrente falle. Hat mir doch zu diesem Zeitpunkt ein Arzt gesagt, das man nicht arbeitet unter Therapie. Umso überraschter war ich als die Oberärztin jetzt sagte das die Wiedereingliederung kein Problem sei und sie dieses auch befürworte. Und jetzt ist es endlich soweit. Morgen fange ich langsam mit drei Stunden an und das bedeutet das es heute auch früher ins Bett geht und deshalb muss ich jetzt mal die beiden jüngsten aus der Badewanne holen, damit sie rechtzeitig ins Bett kommen. Ich schreibe morgen wieder und lasse euch wissen wie mein erster Tag war.

Kontrolle die dreizehnte

Zwar hatte ich in der Zwischenzeit schon meine dreizehnte Kontrolle und die vierzehnte steht schon vor der Tür, doch da die Kontrolle völlig “langweilig” war und keine neuen Ergebnisse brachte, habe ich einen neuen Eintrag in diesem Blog immer wieder vor mir hergeschoben. Die Hitzewelle […]

Glück im Unglück!

Gestern bekam ich einen Anruf aus dem Krankenhaus. Die Ergebnisse der Leberbiopsie lagen endlich vor und ich sollte heute unbedingt ins Krankenhaus kommen. Der Tumor würde eine T790M-Mutation aufweisen und dieser kann mit einer anderen Tablette, die wenig bis gar keine Nebenwirkungen hat, therapiert werden. […]

Leberpunktion

Gestern war es soweit. Die Leberpunktion stand auf dem Terminplan. Wieder einmal bin ich mit gemischten Gefühlen in das Krankenhaus gefahren. Diesmal war es aber weniger aus Sorge vor dem Eingriff, eher aus Angst vor dem Ergebnis. Und die Angst ist immer noch da, denn ein Ergebnis habe ich noch nicht,  da die Biopsie optimistisch  geschätzt 10 – 14 Tage dauert.

Die Ärztin die die Leberpunktion durchgeführt hat war auch wirklich super. Sie hat ein leises aufstöhnen weil es noch irgendwo ziepte genauso wahr genommen, wie das laute aufschreien weil sie genau einen Nerv mit der Nadel getroffen hatte. Ich habe noch eine zweite örtliche Betäubung bekommen und schon begann sie mir die Nadeln zu setzen. Dabei musste ich immer auf ihr Kommando einatmen und die Luft anhalten. Da ich leider nicht immer gleichmäßig tief eingeatmet habe, hat die ganze Prozedur eine gute Stunde gedauert. Immer wieder musste deshalb die Position der Nadeln korrigiert werden, aber schlussendlich hat die Ärztin ihre fünf Proben erhalten. Es hätte auch keinen Moment länger dauern dürfen, denn meine linke Schulter ist doch schon wieder sehr steif geworden und zu letzt konnte ich meinen Arm vor schmerzen kaum noch über meinen Kopf halten. Eine Schwester musste mir sogar helfen ihn wieder neben meinen Körper abzulegen, da sich der Arm gar nicht mehr bewegen ließ. Ich musste dann noch zur Beobachtung zwei Stunden in der Tagesklinik bleiben, konnte noch eine Runde schlafen und bekam dann noch ein leckeres Mittagessen. Die Oberärztin kam dann auch recht pünktlich und hat mich nach einen kurzen Gespräch nach Hause entlassen. Das gute daran ist, ich brauche nächste Woche nicht zur Kontrolle, da das wichtigste ja schon gestern gemacht wurde und somit die Kontrolle um vier Wochen verschoben wurde. Das schlechte daran ist, das ich die Ergebnisse leider erst in vier Wochen erhalte und das wo ich doch hupend im Stau stand als die Geduld verteilt wurde. Da die Mittel die ich gegen die Allergischen Reaktionen auf das Kontrastmittel erhalten habe sehr müde machen, habe ich gestern den ganzen Tag verpennt. Mit dem Resultat das ich nachts nur schlecht schlafen konnte.

Jetzt heißt es wieder warten, weiter das Giotrif nehmen und hoffen das eine bestimmte Mutation aufgetreten ist und ich somit ein anderes Medikament in Tablettenform nehmen kann. Was passiert wenn dieses Mutation nicht aufgetreten ist? Ich weis es nicht und daran will ich jetzt auch nicht denken. Jetzt möchte ich das Wetter genießen und Zeit mit meinen Kindern verbringen.

Das nächste mal melde ich dann spätestens bei der nächsten Kontrolle. Es sei denn es gibt etwas wichtiges oder etwas worüber es sich lohnt zu schreiben. Ansonsten bin ich natürlich auf meinen zweiten Blog zu finden.

Kontrolle die elfte oder ein Schritt zurück.

Heute war es mal wieder soweit. die elfte Kontrolle stand an und diese wurde etwas umfangreicher. Auf dem Programm standen neben den üblichen Verdächtigen (Lungenfunktionstest und Röntgen) auch noch CT (Schädel, Thorax und Abdomen) und ein Thorax Sono auf dem Programm. Diesmal ging auch alles […]